Marteria
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Dienstag 13 Mär 2018
Marteria MANNHEIM Tickets ab ab 39,99 20:00 Uhr, Maimarkthalle
20:00 Uhr Maimarkthalle
Tickets ab 39,99
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Donnerstag 15 Mär 2018
Marteria KOBLENZ Tickets ab ab 32,00 20:00 Uhr, CGM ARENA
20:00 Uhr CGM ARENA
Tickets ab 32,00
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Freitag 16 Mär 2018
Marteria NEU-ULM Tickets ab ab 37,75 20:00 Uhr, ratiopharm arena
20:00 Uhr ratiopharm arena
Tickets ab 37,75
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Sonntag 18 Mär 2018
Marteria WÜRZBURG Tickets ab ab 40,00 20:00 Uhr, S.Oliver Arena
20:00 Uhr S.Oliver Arena
Tickets ab 40,00
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Dienstag 20 Mär 2018
Marteria HANNOVER Tickets ab ab 37,50 20:00 Uhr, Swiss Life Hall
20:00 Uhr Swiss Life Hall
Tickets ab 37,50
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Samstag 24 Mär 2018
Marteria MAGDEBURG Tickets ab ab 35,00 20:00 Uhr, GETEC Arena Magdeburg
20:00 Uhr GETEC Arena Magdeburg
Tickets ab 35,00
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Samstag 1 Sep 2018
Marteria ROSTOCK Tickets ab ab 43,80 19:00 Uhr, Ostseestadion
19:00 Uhr Ostseestadion
Tickets ab 43,80
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Biographie

Marteria (* 4. Dezember 1982 in Rostock; bürgerlich Marten Laciny) ist ein deutscher Rapper. Sein Künstlername geht auf die Anfangsbuchstaben seines Vornamens zurück sowie auf „Materia“, das lateinische Wort für Stoff oder Materie. Des Weiteren ist Marteria auch unter dem Namen Marsimoto bekannt.


Leben

Marten Laciny wuchs als jüngstes Kind einer Lehrerin und eines Seemanns mit einem acht Jahre älteren Bruder und einer vier Jahre älteren Schwester bei seiner alleinerziehenden Mutter im Rostocker Stadtteil Groß Klein auf. Als begabter Fußballer spielte er für die Jugend des F.C. Hansa Rostock, zu dem er heute noch eine enge Verbindung pflegt. Von Trainer Horst Hrubesch wurde er in den U-17-Kader der deutschen Fußball-Nationalmannschaft berufen.

Als er 1999 bei einer Reise nach New York von einem Modelscout entdeckt wurde, nahm er von dort aus Modelaufträge in der ganzen Welt an. Er arbeitete unter anderem für Diesel und Hugo Boss. Seine Fußballkarriere gab er zugunsten der Modelkarriere in den USA auf. Alsbald stieg er jedoch wieder aus dem Modelgeschäft aus und ging zurück nach Rostock, um fortan eine Rap-Karriere zu verfolgen.

2003 zog er nach Berlin-Friedrichshain. Hier absolvierte er eine Ausbildung zum Schauspieler an der Schauspielschule Reduta-Berlin. Laciny ist Vater eines Sohnes (* 2007), dem sowohl das Lied Louis auf dem Album Zum Glück in die Zukunft als auch das Lied Gleich kommt Louis in dem Album Zum Glück in die Zukunft II gewidmet ist, und lebt in Berlin-Kreuzberg. Seit September 2014 ist er mit der Schauspielerin Jadu Freydank verlobt.

Musikkarriere

Im Alter von 16 Jahren hatte Marteria als Mitglied der Hip-Hop-Gruppe Underdog Cru auf dem Label P.O.sin-music seine erste Veröffentlichung auf dem Album Maximum. Mit 18 Jahren unterschrieb er dann seinen ersten Solovertrag bei Punchline, einem Label von SPV. Er lieferte dort sein Debütalbum ab, welches aufgrund des Konkurses des Labels nie veröffentlicht wurde.

Im Jahr 2002 ging er als Teil von Underdog Cru auf Europatour mit Mark B & Blade (England), den Delinquent Habits und Flowmarkt aus Hannover. 2001 bis 2003 war er als Teil der Underdog Cru live auf dem größten Hip-Hop-und-Reggae-Festival Europas splash! auf der Bühne zu sehen.

Sein Erstlingswerk Halloziehnation, welches von seinem Hausproduzenten Dead Rabbit produziert wurde, wurde von der Presse gelobt und vom Szenemagazin Juice mit 4½ von 6 Kronen ausgezeichnet. Auch sein zweites Album Base Ventura erhielt diese Bewertung. Diese beiden Alben veröffentlichte er bei dem Label Magnum12, wo er den Grundstein für seine Karriere legte. Im Spätherbst 2007 unterzeichnete er einen Vertrag mit dem Musikverlag Nesola. Im Dezember 2007 begleitete er Jan Delay unter seinem zweiten Künstlernamen Marsimoto als Toursupport. Im Frühjahr 2008 unterzeichnete er einen Label-Deal bei Four Music, wo er seither veröffentlicht.

In einem Interview mit dem Internetmagazin rappers.in distanzierte sich Marteria von Battyman-Tunes und Murder music und die durch diese beeinflusste öffentliche Wahrnehmung des Rap und Hip-Hop:

„[… ] und das ist dann wieder dieses Hip-Hop-Nazi-Ding […] antischwul, antidies, antidas. Das ist doch kacke! Ein Nazi macht das genauso. Wenn jemand sagt, dass Schwule sterben sollen, dann ist das ein Nazi […] Und Hip-Hop ist leider so eine Rubrik, die gerne solche Leute anzieht.“

– Marteria


Im Februar 2009 trat er für das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern mit seinem Titel Zum König geboren beim Bundesvision Song Contest 2009 an und belegte den zwölften Platz. Im August 2010 erschien das Album Zum Glück in die Zukunft, an dem neben Yasha, Miss Platnum und Jan Delay auch Casper und Peter Fox mitwirkten.

Bei der Echoverleihung 2011 trat Marteria mit dem Titel Niemand (Was wir nicht tun) gemeinsam mit Joy Denalane, Max Herre und Klaus Doldinger auf.

Marteria war im Jahr 2012 als Co-Autor an verschiedenen Musikstücken des Albums Ballast der Republik der Punkrockband Die Toten Hosen beteiligt. Im selben Jahr startete er mit Yasha und Miss Platnum das Projekt Lila Wolken. Am 14. September 2012 erschien unter diesem Titel eine EP mit fünf gemeinsamen Liedern, der Titelsong schaffte es auf Anhieb auf Platz 1 der deutschen Charts.

Am 31. Januar 2014 erschien das Album Zum Glück in die Zukunft II. Drei Singles daraus wurden bereits im Dezember 2013 veröffentlicht: Bengalische Tiger, Kids (2 Finger an den Kopf) und OMG!. Ende Januar 2014 stellte Marteria an acht verschiedenen Orten in Deutschland Fotos, Videos und Geschichten einer dreiwöchigen interkontinentalen Reise unter dem Titel „Weltreise mit Marteria“ vor, die ihn zusammen mit Fotograf Paul Ripke u. a. von Europa über Südamerika und Alaska bis nach Asien geführt hatte. Der Abschluss der Promo-Tour fand passend zum Thema im Zeiss-Großplanetarium in Berlin statt.

Beim zehnten Bundesvision Song Contest am 20. September 2014 trat Marteria mit seiner Heimathymne Mein Rostock an und erreichte den vierten Platz.

Marteria agierte in der deutschen Version des Charity-Songs Do They Know It's Christmas von Band Aid mit, der am 21.November 2014 Weltpremiere feierte.


Marsimoto

Neben seinem Künstlernamen Marteria ist er auch unter dem Pseudonym Marsimoto bekannt. Marsimoto entstand als Hommage an das Alter Ego Quasimoto des US-amerikanischen Rappers Madlib. Beide fallen durch ihre gepitchte Stimme auf. Marterias Idee, Marsimoto als Alter Ego zu erschaffen, entstand aus einer Spielerei mit Effekten eines Aufnahmewerkzeugs. Wegen der positiven Resonanz entschloss er sich als Marsimoto ein Album zu veröffentlichen.

Marteria veröffentlichte als Marsimoto seine Soloalben Halloziehnation, Zu zweit allein und Grüner Samt.


Hinweis:

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Quelle und Autorenliste: href="http://de.wikipedia.org/wiki/Killing_Joke">Wikipedia / href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Killing_Joke&action=history">Autorenliste
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