Sido
Sido

Sido

4,6 Sterne, aus 180 Fan-Reports auf www.eventim.de
Willkommen auf der fanSALE-Künstlerseite von Sido! fanSALE ist die sichere Ticketbörse, bei der von Fan zu Fan Tickets gekauft und verkauft werden. Lassen Sie sich Sido live nicht entgehen. Selbst bei bereits ausverkauften Events stehen die Chancen gut, die besten Karten bei fanSALE schnell und einfach zu ergattern. Bei fanSALE finden auch Kurzentschlossene viele Tickets für Konzerte und Fußball. Für aktuelle Tourdaten und Ticketangebote lohnt es sich uns regelmäßig zu besuchen oder einen Suchagent anzulegen. Sichern Sie sich jetzt Ihre Eintrittskarten für Sido!

Verfügbare Events

Samstag 6 Jan 2018
Savas & Sido STUTTGART Tickets ab ab 42,25 20:00 Uhr, Porsche-Arena
20:00 Uhr Porsche-Arena
Tickets ab 42,25
Tickets ab 42,25
Sonntag 7 Jan 2018
Savas & Sido MÜNCHEN - FREIMANN Tickets ab ab 35,00 20:00 Uhr, Zenith, die Kulturhalle
20:00 Uhr Zenith, die Kulturhalle
Tickets ab 35,00
Tickets ab 35,00
Montag 8 Jan 2018
Savas & Sido FRANKFURT Tickets ab ab 69,99 20:00 Uhr, Jahrhunderthalle Frankfurt
20:00 Uhr Jahrhunderthalle Frankfurt
Tickets ab 69,99
Tickets ab 69,99
Dienstag 9 Jan 2018
Savas & Sido KÖLN Tickets ab ab 75,00 20:00 Uhr, Palladium Köln
20:00 Uhr Palladium Köln
Tickets ab 75,00
Tickets ab 75,00
Donnerstag 11 Jan 2018
Savas & Sido LEIPZIG Tickets ab ab 46,75 20:00 Uhr, Arena Leipzig
20:00 Uhr Arena Leipzig
Tickets ab 46,75
Tickets ab 46,75
Freitag 12 Jan 2018
Savas & Sido HAMBURG Tickets ab ab 47,65 20:00 Uhr, Sporthalle Hamburg
20:00 Uhr Sporthalle Hamburg
Tickets ab 47,65
Tickets ab 47,65
Samstag 13 Jan 2018
Savas & Sido BERLIN Tickets ab ab 46,75 20:00 Uhr, Max-Schmeling-Halle
20:00 Uhr Max-Schmeling-Halle
Tickets ab 46,75
Tickets ab 46,75
Mehr anzeigen 

Legende

EVENTIM Ticketcheck!
Kennzeichnung von garantiert gültigen EVENTIM-Tickets.
Das ist fair!
Der Angebots­preis entspricht dem Original­preis oder liegt darunter.

Suchagent

Ihr gesuchtes Event ist nicht dabei? Unser Suchagent informiert Sie, sobald passende Angebote für Ihr Wunsch-Event auf fanSALE verfügbar sind. Legen Sie dafür einfach Ihre Suchkriterien fest und erhalten in dem von Ihnen gewünschten Intervall passende Angebote per E-Mail. Jetzt Suchagent anlegen

Biographie

Sido (* 30. November 1980 in Berlin; bürgerlich Paul Hartmut Würdig) ist ein deutscher Rapper, der zurzeit bei Urban/Universal Music unter Vertrag steht. Sein Künstlername wird von ihm als Abkürzung für „super-intelligentes Drogenopfer“ interpretiert, früher stand es für „Scheiße in dein Ohr“ (eine Zeile Sidos aus dem Royal-TS-Track Terroarr!).
Privates
Würdig ist Sohn einer Sintiza und eines Deutschen, wie er in einigen Interviews (unter anderem mit den Zeitschriften Galore und tip) erklärte. In einem Interview mit dem Radiosender BigFM sagte Sido, er sei außerdem zu einem Achtel iranischer Herkunft.
Sido lebte bis zu seinem achten Lebensjahr mit seiner jüngeren Schwester bei seiner alleinerziehenden Mutter im Ost-Berliner Bezirk Prenzlauer Berg. 1988 wurde der Ausreiseantrag der Mutter genehmigt und sie zog mit den beiden Kindern nach West-Berlin in den Bezirk Wedding, wo sie kurzzeitig in einer Notunterkunft mit Asylbewerbern lebten. Nach einem neunmonatigen Aufenthalt in Lübeck kehrten sie nach West-Berlin zurück und zogen ins Märkische Viertel im Bezirk Reinickendorf. Dort besuchte Sido die Bettina-von-Arnim-Oberschule, eine Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe.
Sido hat einen Sohn, dessen Existenz er in Zeilen wie „Ich verwöhn meinen Sohn mit Aggro“ (Aggro Ansage Nr. 4) andeutete und in einem Interview mit der Zeitschrift Galore bestätigte. Auf seinem zweiten Soloalbum Ich widmete er ihm das Lied Ein Teil von mir. Nach laut werdender Kritik an seinem musikalischen „Erziehungsstil“ gegenüber einem so kleinen Kind gab Sido an, dass sein Sohn Musik der Pop-Rock-Gruppe Juli möge und den Teil der Musik seines Vaters, der von Gewalt handle, nicht zu hören bekomme.
Mit der Mutter des Kindes war er vorübergehend verlobt. Seit Mitte des Jahres 2005 war er mit der ehemaligen Nu-Pagadi-Sängerin Doreen Steinert liiert und hat sich mit ihr am 14. Februar 2010 verlobt, jedoch kam es nicht zu einer Hochzeit, da die beiden sich im Frühjahr 2012 voneinander trennten. Am 22. Dezember 2012 heiratete er die Moderatorin Charlotte Würdig, mit der er seit Mai 2012 liiert ist. Am 14. August 2013 kam ihr gemeinsamer Sohn zur Welt.
Paul Würdig ist ein Cousin zweiten Grades von Menowin Fröhlich.
Karriere
Würdig ist seit 1997 im Musikgeschäft tätig. Zusammen mit Bobby Davis (B-Tight) veröffentlichte er als RoyalTS einige Werke beim Berliner Hip-Hop-Undergroundlabel Royal Bunker (Royal für Royal Bunker, TS für Tight/Sido). RoyalTS gründeten auch eine Rap-Crew namens Die Sekte (mit Rhymin Simon und Vokalmatador, später auch Tony D), später benannten sich Sido und B-Tight in A.i.d.S. (Alles ist die Sekte) um.
Bei einem Konzert wurden die drei zukünftigen Chefs des damals noch nicht existierenden Labels Aggro Berlin auf Sido und B-Tight aufmerksam, woraufhin sie beschlossen, das Label zu gründen und die beiden unter Vertrag zu nehmen.
Solokarriere
Sidos Solokarriere begann 2003 mit dem WeihnachtsSong (auf dem Labelsampler Aggro Ansage Nr. 3) und dem Arschficksong. Beide wurden wegen frauenverachtender Inhalte der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien zur Prüfung vorgelegt, aber nicht indiziert. Das Video zum Arschficksong wurde mit der Einschränkung „FSK 16“ freigegeben. Sidos erstes Soloalbum mit dem Titel Maske veröffentlichte er im April 2004. Der Titel bezieht sich auf die verchromte Totenkopfmaske, die Sido während dieser Zeit seiner Karriere bei Live-Auftritten trug. Es folgten die beiden Auskopplungen Mein Block und Fuffies im Club, die ebenso wie das Album in den Charts in die Top Ten stiegen. Zudem wurde noch der Arschficksong (mit leicht zensiertem Video) zum ersten Mal offiziell als Single veröffentlicht, was Sido gleichzeitig drei Singles in den Charts bescherte. Die dritte Single des Albums, Mama ist stolz, ist ein ernst gemeinter Ausdruck der Dankbarkeit Sidos für seine Mutter (Nur meine Mutter hat immer hinter mir gestanden), die ihren Text darin selbst einspricht.
Mein Block machte Sido und Aggro Berlin in der breiten Öffentlichkeit bekannt. Der Song beschreibt die (vorgeblich) ghettoartige soziale Realität in einem Plattenbau der Berliner Trabantenstadt Märkisches Viertel („MV“), die als Problemsiedlung bekannt ist. Eine Textanalyse von Form und Inhalt, „fast schon parodistisch -- köstlich“, findet sich in dem Buch LYRIX – Lies mein Lied. Der eingängige, trotzig-stolze Refrain Meine Stadt, mein Bezirk, mein Viertel, meine Gegend / meine Straße, mein Zuhause, mein Block! wurde so bekannt, dass eine Parodie eines 16-jährigen Schülers namens MC Jeremy, die unter dem Titel Mein Dorf ironisch aus der Sicht der Landbevölkerung dagegen hielt, wenige Monate später ebenfalls ein Charthit wurde. Mein Block wurde erstmals auf der Beilage-CD #36 des Hip-Hop-Magazins Juice veröffentlicht, auf dessen zwei Vormonatsausgaben (#34 und #35) bereits zwei Titel mit dem Namen Mein Block von Hecklah & Coch sowie Blumentopf erschienen waren. Zum Teil wird der Titel als Reaktion auf die vorangegangenen Titel der beiden anderen Interpreten angesehen. In Anbetracht des üblichen zeitlichen Vorlaufs bei der Produktion von Titel und Zeitschrift gilt die ebenso kursierende Variante als glaubwürdiger, dass der Titel schon bestand und lediglich ein den Umständen angepasstes Intro erhielt, in dem auf die vorangegangene CD Bezug genommen wurde. Des Weiteren gab es später unabhängig hiervon Interpretationen des Mein-Block-Themas von den Rappern Azad und Eko Fresh. Sidos Album Maske verkaufte sich über 180.000 Mal und wurde mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet. Sein zweites Album Ich wurde nach circa 80.000 Vorbestellungen schon zwei Tage nach Veröffentlichung über 100.000 Mal verkauft und gleichfalls mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet.
Im Verlauf seiner Karriere entwickelte sich Sido vom „Untergrund-“ zum „Mainstream-Künstler“. Während seine Fangemeinde deutlich jünger wurde, galt er bei einigen in der Hip-Hop-Szene bald als verhasster „Mainstream-Rapper“. Seinen Auftritt als Deine Lieblings Rapper zusammen mit Harris beim Hip-Hop- und Reggaefestival Splash! 2005 beendete er vorzeitig, da die beiden vom Publikum ausgebuht und mit Gegenständen und Lebensmitteln beworfen wurden. Sämtliche Aggro-Berlin-Künstler traten seither nicht mehr beim Splash-Festival auf.
Anlässlich des Bundesvision Song Contests im Februar 2005, bei dem Sido den dritten Platz für Berlin belegte, nahm er während der Performance von Mama ist stolz seine Maske ab. Dieser Auftritt war der vorläufige Höhepunkt seiner zunehmenden Fernsehpräsenz im Umfeld von Stefan Raab und dessen ProSieben-Sendung TV total. Im März 2005 nahm Sido an der ebenfalls von Raab initiierten Wok-WM teil.
Im Frühjahr 2007 gründete Sido zusammen mit B-Tight das Label Sektenmuzik, auf dem alle Mitglieder von Die Sekte unter Vertrag stehen.
Sein drittes Soloalbum mit dem Titel Ich & meine Maske erschien Ende Mai 2008, und Sido erreichte damit erstmals Platz 1 in den deutschen Albumcharts.
Am 30. Oktober 2009 erschien Sidos viertes Soloalbum mit dem Titel Aggro Berlin. Die erste Single daraus, Hey du, erzählt von Sidos Kindheit in der DDR und danach in West-Berlin. Es ist das erste Mal, dass Sido seine Ost-Berliner Herkunft öffentlich macht. Als Kopf des West-Labels Aggro Berlin hatte er daraus lange ein Geheimnis gemacht und alle dachten er sei in Berlin-Reinickendorf geboren. Er berichtet, dass es nicht gerade „cool“ war ursprünglich aus dem Osten zu kommen und dass er nicht von seinen Kumpels gehänselt werden wollte. Bei dieser am 16. Oktober 2009 erschienen Single verwendet er den Refrain von Marias Lied aus Linie 1, der in Berliner Dialekt gesungen ist.
Ende Januar 2010 gab Sido im „Fontane-Haus“ im Märkischen Viertel, ein Unplugged-Konzert, das von MTV aufgezeichnet wurde. An dem Konzert wirkten Adel Tawil von Ich + Ich, Kurt Krömer, die Hip-Hop Formation K.I.Z. und Stephan Remmler von Trio mit. Sido ist der siebte deutsche Künstler und nach den Fantastischen Vier der zweite Hip Hop-Act, der ein MTV Unplugged machte. Das dazugehörige Album wurde im Mai 2010 veröffentlicht.
Ende 2010 tauchte im Internet ein Lied der unbekannten Punkband Fritzl's Töchter, das vom Rapper und Sido-Vertrauten Liquit Walker promotet wurde. Schnell wurde die Vermutung laut, beim Sänger der Band handle es sich um Sido selbst. Zudem hatte dieser einige Zeit zuvor bekannt gegeben, mit einer Punkband musizieren zu wollen. Eine Verbindung zu Fritzl's Töchter wurde jedoch dementiert. Erst Mitte 2012 gab Sido in einem Interview bekannt, Teil der Band gewesen zu sein. Das Projekt sei jedoch mittlerweile beendet worden.
Am 14. Dezember 2012 erschien das Best-Of-Album #Beste, das neben Sidos persönlichen Lieblingsliedern sechs zuvor unveröffentlichte Titel enthält. Weiters wurde eine DVD seines „Sido & Friends“-Konzertes vom Juni 2012 in Wien angekündigt. Diese ist bislang allerdings noch nicht erschienen.
Am 18. Oktober 2013 wurde ein Video zu dem Song 30-11-80 veröffentlicht, dem Titeltrack seines am 29. November erscheinenden Albums. Die Zahlen im Titel stehen für die Geburtsdaten Würdigs. In dem fast elf Minuten langen Track sind neben Sido 18 weitere Künstler vertreten, laut Sido damit fast alle seiner „Lieblingsrapper“. Am 29. November 2013 wurde zudem ein gleichnamiges Soloalbum veröffentlicht, dass bereits in der ersten Verkaufswoche auf Platz 1 der deutschen Albumcharts einstieg. Neben Gastbeiträgen diverser deutscher Rapper waren auf 30-11-80 auch Helge Schneider, Marius Müller-Westernhagen und Mark Forster vertreten.
Am 13. Januar 2014 veröffentlichte Sido das Musikvideo zum Track Fühl dich frei aus dem Album „30-11-80“, welcher der offizielle Titelsong des Films Nicht mein Tag mit Axel Stein und Moritz Bleibtreu ist.
Kollaborationsprojekte
Zusammen mit dem Rapper Harris vom Berliner Hip-Hop-Duo Spezializtz bildet Sido das Duo Deine Lieblings Rapper. Ein Album der beiden erschien im Oktober 2005 über Aggro Berlin und trägt den Namen Dein Lieblings Album. Aus diesem Album wurde lediglich die Single Steh wieder auf ausgekoppelt, deren Video großes Aufsehen erregte, da sich Sido und Harris in dem Video kreuzigen lassen. Als Grund für diesen Auftritt nannte Sido in einem Interview, er sei eine Art „Jesus“ für die deutsche Rapszene. Immer, wenn etwas an Deutschrap auszusetzen ist, sehe man sein Gesicht als Aufmacher. Gleichzeitig reagierte er damit auf die Indizierung seines Albums Maske und dreier Aggro-Ansage-Alben im Herbst 2005, die allerdings im April 2006 in abgeänderter Version neu erschienen (als Maske X etc.). Die beiden sind auch als Deine Lieblings Rapper auf anderen Alben vertreten und treten oft gemeinsam auf. In nächster Zeit sind keine Projekte der beiden geplant, da sie jeweils an anderen Projekten arbeiten. Allerdings schloss Sido ein zweites Deine-Lieblings-Rapper-Album nicht aus.
Auf der letzten Singleauskopplung des Albums A Grand Don't Come for Free des britischen Rappers Mike Skinner hat Sido einen Gastauftritt: Die deutsche Veröffentlichung der im Juli 2005 erschienenen Single Blinded by the Lights enthält eine von Sido und Shizoe eingesungene deutsche Version mit dem Titel Geblendet vom Licht. Ein Remix des Lieds ist auf dem Album Ich und meine Maske zu finden.
Zusammen mit dem polnischen Rapper Gural nahm Sido das Musikstück Te Typy auf. Diese erschien 2005 auf dem Album Drewnianej Malpy Rock des Polen.
Mit Stonedeafproduction (SDP) sang Sido 2010 Ne Leiche und 2012 Die Nacht von Freitag auf Montag.
2011 nahm Sido gemeinsam mit Bushido nach langjähriger Feindschaft ein Album mit dem Titel 23 auf. Im Rahmen dessen treten die beiden als Formation 23 auf.
Film- und Fernsehkarriere
Am 27. Januar 2007 kritisierte Sido bei der Show TRL die Band Linkin Park und Bandmitglied Mike Shinodas Nebenprojekt Fort Minor. Dies sorgte für Aufruhr in den Fangemeinden beider Bands.
Am 3. Mai 2007 moderierte Sido zusammen mit Johanna Klum und Collien Fernandes die Verleihung des Musikpreises Comet in Köln.
Am 29. Mai 2007 hat Sido zusammen mit B-Tight die MTV-Show Urban TRL moderiert und dabei gleich seine neue Single Schlechtes Vorbild präsentiert, die auf Platz 1 gewählt wurde. Bereits 2005 wurde Sido einmal als Moderator von TRL eingesetzt. In der Show moderierte der Rapper mit Harris, zu Gast war die Bloodhound Gang.
Im selben Jahr war Sido Jurymitglied in der siebten Staffel der Castingshow Popstars.
Im Jahr 2009 hatte Sido einen Gastauftritt in dem Film Männersache mit Mario Barth und Dieter Tappert in den Hauptrollen. Er stellt sich im Film als Guido vor und rät einem jungen Mann, der mit einer Maske auf dem Kopf an ihm vorbeiläuft, dass er das lassen solle, weil es nicht funktionieren würde.
In dem Reality-Format „Club der bösen Mädchen“ (gesendet in den Pro7-Magazinen SAM und taff) wirkte Sido in der dritten Staffel (ausgestrahlt im Juni 2009) als Erzieher mit.
Einen Tag vor der Bundestagswahl 2009, am 26. September 2009, zeigte ProSieben, in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung, die Sendung „Sido geht wählen“. Sido sprach dafür mit Politikern aller Fraktionen, darunter Renate Künast von der Partei Bündnis 90/Die Grünen und SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier, und ließ sich erklären, warum er zur Wahl gehen soll und wofür die einzelnen Politiker und Parteien stehen. Die Sendung wurde für den Grimme-Preis 2010 nominiert. Eine weitere Nominierung erhielt „Sido geht wählen“ in der Kategorie Bestes Dokutainment für den Deutschen Fernsehpreis.
Sido gilt überdies als einer der Finanziers der Web-TV-Sendung 51TV mit Playboy 51. Am 1. August 2010 war er selbst Gast in der zweistündigen Liveshow, in der er auch ein Urlaubsvideo vorstellte und im Duett mit Çalıkıran diverse Raplinien vortrug.
Für den ORF ist Sido seit Ende 2010 als Juror in diversen Castingshows tätig, so war er Mitglied der Jury in der österreichischen Casting-Show Helden von morgen und in der Talentshow Die große Chance. Zwischen Dezember 2011 und Februar 2012 war die Dokusoap Blockstars – Sido macht Band zu sehen, in der Sido mit Jugendlichen aus sozial schwachen Verhältnissen eine Rapgruppe gründete.
Am 29. Dezember 2011 kam der Film Blutzbrüdaz in die Kinos, in dem Sido eine der Hauptrollen spielt. Der Film startete mit rund 130.000 Zuschauern in 257 Kinos innerhalb einer Woche und landete damit auf Platz 6 der deutschen Kinocharts.
Im März 2013 gewann er in der Talksendung Absolute Mehrheit 300.000 Euro mit Thesen zur Legalisierung von weichen Drogen. Über die Verwendung des Geldes machte er keine Angaben.
2013 wird Würdig in der Fortsetzung zu Live is Life – Die Spätzünder zu sehen sein, in der er sich selbst spielt. Im Film Unter Brüdern des Regisseurs Christian Alvart, der 2014 gedreht wird, übernimmt er an der Seite von Norman Reedus und Tedros Teclebrhan eine Hauptrolle.
Sonstiges

  • Am 15. November 2006 veröffentlichte Sido eine Biografie namens Ich will mein Lied zurück.
  • Mitte 2010 eröffnete er in Berlin ein Tattoo-Geschäft mit dem Namen Ich und meine Katze.
  • Sido nannte Edward Snowden einen „modernen Jesus“ und bot ihm Asyl bei sich Zuhause an.
  • Anfang 2013 brachte Sido in Zusammenarbeit mit der belgischen Firma On.Earz seine Kopfhörer Superstarz auf den Markt.


Kontroversen
2004 kam es im Backstage-Bereich des MTV HipHop Open in Stuttgart zu einer Schlägerei zwischen Sido und dem Rapper Azad. Über die weiteren Beteiligten und den genauen Ablauf der Auseinandersetzung gibt es widersprüchliche Angaben. Anlass soll eine von Sido auf der Bühne ausgesprochene sexuelle Beleidigung gegen Azads Mutter gewesen sein.
Am 12. Oktober 2009 wurde ein Verfahren gegen Sido wegen Beleidigung, Bedrohung und Körperverletzung eröffnet. In der Anklage wurde ihm unter anderem vorgeworfen, eine gehbehinderte Frau mit Steinen beworfen zu haben, was Sido jedoch bis zuletzt bestritten hat. Das Verfahren wurde gegen Zahlung von 14.000 Euro eingestellt.
Im September 2011 kam es bei der ORF-Castingshow „Die Große Chance“ zu einem Streit zwischen Sido und dem „Kronen Zeitung“-Kolumnisten Michael Jeannée. Daraufhin, nachdem Jeannée backstage vor laufender Kamera erklärte: „Der Sido, der gehört vernichtet“, brachte die Kronen Zeitung einen sehr negativen Artikel über den Rapper unter dem Titel „Das Leben des 'ORF-Stars' als einziger Mix aus Kriminalität und Taktlosigkeit“. Sido ging, auf Grund des Artikels, juristisch gegen die „Kronen Zeitung“ vor, und verklagte sie erfolgreich wegen übler Nachrede und auf Schadenersatz in Höhe von 7000 Euro.
Im November 2011 sorgte Sido im Rahmen einer Gala in Wien durch die Aussage „Ihr Österreicher habt uns da mal einen rübergeschickt, der uns Ordnung beigebracht hat!“ für einen Eklat. Dies wurde als Anspielung auf Adolf Hitler interpretiert. Einige ORF-Moderatoren, darunter Martina Kaiser und Eberhard Forcher, reagierten mit Empörung auf die Aussagen, zumal Sido vom Österreichischen Rundfunk gefördert wird. ORF-Programmdirektor Wolfgang Lorenz erklärte daraufhin: „Der Satz, der während Sidos Bühnenshow gefallen ist, war ausschließlich ironisch gemeint und ein Versuch des Künstlers, die Stimmung auf der Tanzfläche zu heben. Von der überwiegenden Zahl der Anwesenden wurde diese Ironie auch erkannt und daher mit einem Schmunzeln quittiert.“
Am 20. Oktober 2012 gab der ORF bekannt, die Zusammenarbeit mit Sido mit sofortiger Wirkung zu beenden. Am Vortag war es im Anschluss an die Liveshow „Die große Chance“ zu einer Auseinandersetzung zwischen dem ORF-Reporter Dominic Heinzl und Sido gekommen, im Zuge derer Sido handgreiflich wurde. Gemäß einem von Heinzl veröffentlichten Videomitschnitt entwickelte sich das Zusammentreffen der beiden Kontrahenten zu einem Streit. Die Konfrontation eskalierte und Sido begann Heinzl daraufhin wüst zu beschimpfen und attackierte ihn schließlich mit einem Faustschlag ins Gesicht, worauf Heinzl zu Boden ging. Am 21. Oktober 2012 entschuldigte sich Sido via Twitter bei Heinzls Mutter für eine im Rahmen der Auseinandersetzung geäußerte Beleidigung.
Am 31. Oktober teilte der ORF mit, dass Sido nach einer Woche Pause, wieder Bestandteil der Jury der Sendung „Die große Chance“ sei. Der ORF begründete diese überraschende Entscheidung damit, dass sich beide beteiligten Personen einsichtig ihrer falschen Handlung gezeigt haben, und somit die Wiedereinstellung Sidos als Beispiel für das ideale Ende eines Streites – die Versöhnung und der Neustart – zu sehen ist.In seinem Lied Hier bin Ich Wieder spielt Sido mit der Textzeile [...] Heinzl macht ne Judorolle. Auf dem Boden, weil er sein Niveau da suchen wollte [...] den Vorfall künstlerisch an.

Hinweis:
Künstler- bzw. Bandbezogene Texte auf dieser Seite stehen unter der Creative-Commons-Attribution/Share-Alike-Lizenz
Quelle und Autorenliste: Wikipedia / Autorenliste

Sie haben Sido Tickets gekauft, aber keine Zeit hinzugehen? Kein Problem, bei fanSALE können Sie Ihre Eintrittskarten einfach, schnell und sicher über die Online-Ticketbörse von Eventim verkaufen. Somit können Sie auch bei ausverkauften Events Ihre Tickets legal und seriös an wahre Fans verkaufen